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    Gemeinsam Zukunft gestalten: Sachsen auf der Expo Real 2026

    mehrere Leute auf einem Podest posieren für ein Foto
    © David Nuglisch

    Mit elf Mitausstellern präsentierte sich der Freistaat Sachsen vom 5. bis 7. Oktober 2026 auf der Expo Real als innovativer und agiler Investitionsstandort. Die drei Messetage standen im Zeichen des persönlichen Austauschs und gemeinsamer Perspektiven für die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Sachsen. Martin Oberacher, Leiter des Zentralen Flächenmanagement und langjähriger Organisator des sächsischen Gemeinschaftsstandes auf der Expo Real, eröffnete gemeinsam mit Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert den Messeauftritt in München.

    Thematisch fokussierte sich die diesjährige Expo Real auf die Verbindung von Immobilien und Infrastruktur. Dabei wurde deutlich, dass zukunftsfähige Standorte mehr benötigen als geeignete Flächen. Wohnen, Gewerbe, Energieversorgung und Mobilität müssen frühzeitig zusammengedacht werden. Dies spiegelte sich auch im Forumprogramm am sächsischen Gemeinschaftsstand wider. Boris Harbaum, Baudirektor im Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung, widmete sich in seinem Vortrag den Potentialen der sächsischen Klein- und Mittelstädte. Gerade diese Städte können über eine gezielte Entwicklung der Infrastruktur aktiviert werden. Die Landeshauptstadt Dresden setzt dabei zum Beispiel auf gemischt genutzte Quartiere, in denen Wohnen, Arbeiten und Lebensqualität stärker miteinander verbunden werden. Der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften, Stephan Kühn, stellte diesen Ansatz u.a. im Forumprogramm vor und sprach darüber hinaus noch in einer Podcastfolge über seine vielfältigen Projekte in Dresden.

    Staatssekretär Sebastian Hecht zu Gast am sächsischen Gemeinschaftsstand

    Höhepunkt des ersten Messetages war der Besuch von Herrn Staatssekretär Sebastian Hecht des Sächsischen Ministerium für Finanzen. Er zeigte sich begeistert von der lebendigen Atmosphäre am Gemeinschaftsstand und tauschte sich intensiv mit den sächsischen Mitausstellern aus. In den Gesprächen betonte er die Stärken über welche der Freistaat Sachsen verfügt, u.a. eine hervorragende Wissenschafts- und Forschungslandschaft sowie top ausgebildete Fachkräfte. Gleichzeitig betonte er die leistungsfähigen Genehmigungsbehörden, die Ansiedlungsvorhaben aktiv unterstützen. Als Beispiel nannte er die Ansiedlung von ESMC in Dresden, welche gezeigt habe, was entstehen kann, wenn Wirtschaft, Kommunen und Behörden gemeinsam zusammenarbeiten. Der Freistaat unterstütze bei entsprechenden Vorhaben, u.a. mit geeigneten Förderinstrumenten. Trotz seines eng getakteten Zeitplanes nahm er sich darüber hinaus noch Zeit eine Podcastfolge am sächsischen Gemeinschaftsstand aufzuzeichnen und fasste seine Eindrücke des Messetages noch einmal zusammen.

    Gemeinsam mehr bewegen

    Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert besuchte die Messe gemeinsam mit den Ober- und Bürgermeistern aus den Nachbarkommunen. Zusammen diskutierten sie auf der Forumbühne über die neuen Perspektiven, welche sich durch die Entwicklung der Halbleiterindustrie in der Region für die jeweiligen Standorte ergeben und welche zusätzlichen Investitionen von Nöten sind, um den wachsenden Bedarf an Wohn- und Gewerberaum bedienen zu können.

    Auf Synergieeffekte setzte auch die Podiumsdiskussion unter der Überschrift »Wie kann Sachsen seine Flächenpotentiale intelligent entwickeln, um Wohnen, Wirtschaft, Energiewende und Lebensqualität gleichermaßen zu ermöglichen?«. Unterschiedliche Akteure aus der Landesverwaltung, den Kommunen und der Wirtschaftsförderung brachten ihre unterschiedlichen Sichtweisen ein und diskutieren wie sich die Anforderungen an moderne Standorte miteinander vereinbaren lassen und wie jede Institution dazu beitragen kann. Der Austausch verdeutlichte wie wichtig gemeinsame Lösungen sind, um Sachsen als Wirtschafts- und Lebensraum nachhaltig zu stärken.

    Erstmals präsentierte sich auch das Landesamt für Geobasisinformationen Sachsen (GeoSN) am sächsischen Gemeinschaftsstand. Ronny Zienert, Präsident des GeoSN, stellte dabei den Digitalen Zwilling vor. Digitale Geodaten können dazu beitragen räumliche Zusammenhänge besser zu verstehen und Flächenpotentiale sichtbar zu machen. Laut Fazit von Herrn Zienert ist es unabdingbar das Landesbehörden, Kommunen und Unternehmen gemeinsam an der stetigen Entwicklung des Freistaates Sachsen mitwirken. Der sächsische Gemeinschaftsstand auf der Expo Real bot dafür die optimale Plattform, um fachliche Kompetenzen zu bündeln und gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln.

    Der sächsische Gemeinschaftsstand lebte auch 2026 wieder vom Engagement seiner Mitaussteller. Das vielfältige Fachprogramm und die gemeinsamen Aktivitäten am Messestand haben erneut bewiesen wie viel Sachsen durch Zusammenarbeit bewegen kann. Sachsen hat sich in München als innovativer und kooperationsstarker Standort präsentiert und damit eine Grundlage für weitere Entwicklungen des Freistaates geschaffen. Ganz nach dem Motto: Saxony – Building tomorrow.

    Weitere Einblicke in Form von Videos und Bildern finden Sie unter:

    Ansprechpartnerin Expo Real

    Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrales Flächenmanagement Sachsen (ZFM)

    Steffi Koch

    Postanschrift:
    Riesaer Straße 7h
    01129 Dresden

    Telefon: +49 351 8135-1134

    E-Mail: E-Mail schreiben

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